Medien & Methoden

Storytelling

Menschen brauchen Geschichten

Es ist jetzt keine Überraschung, dass Kinder Geschichten mögen und Spaß daran haben. Geschichten erweitern ihren Horizont und sind für die Entwicklung im realen Leben wichtig. Die Fanatsie wird angeregt und das Prägen von Empathie gefördert. Das sind alles Punkte, die im späteren Leben wichtig sind und schon im jüngsten Alter "trainiert" werden sollten.

Für die Eltern wiederum bedeuten Geschichten, gemeinsam Zeit mit den Kindern zu verbringen. Erinnerungen an die eigene Kindheit werden geweckt. Eltern verstehen, dass gemeinsame Lesestunden (egal ob Vorlesen oder selbst Lesen), gemeinsame Beschäftigungen wie zum Beispiel Rätsel, Spiele oder manchmal auch digitale Angebote förderlich sind und unterstützen das.

Mobil und digital

In einer aktuellen Studie wird das untermauert, was in Bezug auf die Nutzung und Verbreitung von mobilen und digitalen Devices bei Kindern eigentlich schon jedem klar ist. In zwei Diagrammen erkennt man den Stand aus 2019 deutlich:

Digital ist nicht gleich schlecht

Wie immer gibt es für alles Grenzen – auch in der digitalen Welt. In jedem Fall sollten die Eltern vor allem am Anfang ihre Kinder nicht allein lassen, sondern alle digitalen Angebote oder TV/Streamings begleiten und auf den Inhalt achten. Grundsätzlich ist nichts Schlechtes daran, denn es gibt schon jetzt viele tolle und edukativ aufgebaute Angebote.

David Kleeman hat das passend in einem Zitat zusammengefasst:

“Die Idee der „Bildschirmzeit“ ist überflüssig geworden in einer Welt, in der Bildschirme Entertainment, Lernen, Entdeckung, Kommunikation, Spiel, Kreativität u.v.m. liefern.”

Print = oldschool?

Die Kinder-Medien-Studie 2019 zeigt, dass auch in einem stark digitalisierten Umfeld die Bedeutung von Büchern und Zeitschriften weiterhin sehr wichtig ist. Denn obwohl die Onlineaktivität seit Jahren steigt – was auch nicht überraschend ist –, sehen das auch immer mehr Eltern kritisch und forcieren das Lesen und Spielen offline.

Zwei wichtige Facts aus der Studie zusammengefasst und interpretiert:

Akzeptanz der

Kinder

Das Lesen von Kinderzeitschriften gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen unserer Kinder: 74% bzw. 4,3 Millionen Mädchen und Jungen zwischen 6 und 13 Jahren lesen mindestens eine der 46 abgefragten Kinderzeitschriften.

Akzeptanz der

Eltern

Eltern schenken Kinderzeitschriften das meiste Vertrauen vor anderen abgefragten Medien: 74% der befragten Mütter und Väter der 4- bis 13-Jährigen halten das Lesen von Magazinen für eine sinnvolle Beschäftigung für ihre Kinder.

Kinderzeitschriften begeistern junge Leser vor allem durch ihre Gestaltung. Bunte Bilder, Artikel mit spannenden Themen, Rätsel und Mitmachaktionen wechseln sich bei einer guten Zeitschrift für Kids ab. Die spielerische Vermittlung von Informationen durch Magazine funktioniert auch schon bei Kindern, die noch nicht lesen können. Ausmalbilder, Zählaufgaben, Suchrätsel – all das begeistert auch schon "Leser" im Kindergartenalter. Der große Vorteil gegenüber Büchern ist, dass Zeitschriften quergelesen werden können. So suchen sich Kinder die Themen selbst heraus, die sie besonders interessieren und beschäftigen sich umso intensiver damit. Auf diese Weise lassen sich Botschaften und Wissensthemen hervorragend vermitteln. 

Leitfiguren: Für das Branding unerlässlich

Das Ziel jeglicher Marketingmaßnahme ist, neben dem Sale, das Branding.

Also geht es zum einen um das Erinnern, Erkennen und das Zuordnen einer Marke bzw. den dazugehörigen Elementen - in unserem Fall Leitfiguren, die sich durch die gesamte Kommunikation mit der Zielgruppe ziehen.

Und zum anderen das positive Aufladen der Elemente, und somit gleichzeit der Marke. Wir sprechen hier von Branding im Kinderzimmer. Dazu müssen Produkte so gut gemacht sein, dass sie aufgehoben und verwendet werden.

Das (ge)hört sich so

Wer fühlen will, muss hören

Hörbücher, Hörspiele und Podcasts erleben gerade einen Boom. Laut der aktuellen Online-Studie von ARD und ZDF (2020) nutzen 40 Prozent der Menschen, die im Internet unterwegs sind, mindestens einmal wöchentlich Audioangebote. Bei Kindern und Jugendlichen sind es sogar 68 Prozent. Damit überholt Audio bei den Jüngsten zum ersten Mal Video. Podcasts sind damit ideal, um das im Print beschrieben Thema noch tiefer aufzugreifen und erlebbar zu machen. Beschreibt der Artikel im Kindermagazin zum Beispiel einen Sommer auf der Alpe, lassen Podcasts uns die Kuhschellen und den Wind der Berge akustisch miterleben. Themen können so intensiviert und vertieft werden. Hörspiele und Hörbücher fördern das zielgerichtete Zuhören und die Konzentration. Eingebettet in spannende Geschichten, erreichen Wissensthemen und Markenbotschaften so die Hörer und bleiben nachhaltig haften.

Wie sind Ihre Erfahrungen in dem Bereich? Wir freuen uns auf einen Austausch:

image