Content-Marketing – Buzzword oder Chance?

Leider wird der Begriff Content-Marketing sprichwörtlich „wie die Sau durchs Dorf getrieben“ und als neuer Hype eingesetzt, um bessere und effektivere und vor allem nativere Werbung zu schalten. Inzwischen gibt es sogar Jobs, die als „Head of Content-Marketing“ usw. ausgeschrieben sind.

Zuallererst müssen die Themen „Native Advertising“ und „Content Marketing“ getrennt und verstanden werden. Grund ist, dass diese beiden Begrifflichkeiten sehr häufig als ein Thema verstanden werden. Die saubere Aufbereitung der Begriffe haben z.B. die Kollegen von semrush.com gut erklärt.

Oder einfach nach dem Thema googeln, es finden sich etliche weitere Beispiele dazu. Hinter Content-Marketing steckt also eine langfristige Strategie und benötigt Planung und einen Partner, der das umsetzen kann. Wenn das verstanden wurde, wird aus dem Buzzword eine ernst zu nehmende Disziplin im Marketing. Wobei das Thema nicht neu ist, sondern aufgrund der Digitalisierung, der immer stärker wachsenden Beschallung von Werbung (und der Suche nach neuen Marketing-Hypes), neu definiert wurde.

„Nobody really likes ads, especially interruptive ads. Everybody is looking for the cross to end it. Adverts are blocking that what you want to watch. 👉 Content Marketing is the thing you wanna watch!!“

Unbekannte Quelle, coole Aussage :-)

Was braucht man? 1. Verständnis:

Es ist manchmal nicht ganz einfach für Unternehmen zu verstehen, dass das Erstellen von Inhalten und die Verteilung über die Kanäle OHNE die klassischen (Preis-)Angebote, Werbesprüche usw. ein wichtiger Prozess für Brand, Sales und Attention ist. 2. Strategie:

Die üblichen W-Fragen. Was will ich? Wo stehe ich? Wen will ich erreichen? Durch welche Kanäle? etc. Daraus erschließen sich Details bezüglich Wording, Medium, Personal, Einbindung CJ usw. Was hier sehr kurz und knapp beschrieben ist, ist natürlich ein längerer Prozess, der im Marketing wie bei vielen anderen Themen gelernt sein sollte.

3. Partner:

Kann ich das als Unternehmen selbst stemmen oder brauche ich einen Partner, der sich auf das Erstellen von Content, die Aufbereitung, das Organisieren und die Abwicklung spezialisiert hat? Sozusagen ein Sparringspartner, der aus externer Sicht die "Unternehmensbrille“ ablegen kann.

4. SEO:

Nicht aus den Augen lassen sollte man die Vorteile, die sich dadurch für das eigene Google-Ranking, also die Sichtbarkeit bei Suchmaschinen, ergeben. Guter und einzigartiger Content wird positiv wahrgenommen. Zusammen mit einer ausführlichen Keyword-Analyse und SEO-relevanten Texten kann das einen richtigen Push geben. In vielen Fällen ist SEO sogar der Auslöser und Hauptpunkt für eine Content-Strategie.

Für ein Beispiel aus dem SEO-Bereich: Siehe unseren Blogbeitrag „Eine Blaupause für Nischen-Themen und SEO-Relevanz“.

Zu den Cases geht es hier lang

Podcasts

Die Verlängerung von Content in weitere Kanäle wird immer wichtiger. Die digitalen und audiovisuellen Möglichkeiten sind inzwischen genauso üblich wie vielfältig.

Kundenmagazine

Umso hochwertiger und unterhaltsamer der redaktionelle Inhalt, umso aufwendiger und ansrepchender die Layouts und Grafiken, desto länger werden sich die Kunden damit beschäftigen. Und genau darum geht es beim gedruckten Medium.

Kindermarketing

Kinder sind milliardenschwer! Insgesamt verfügen sie über drei Milliarden Euro pro Jahr.

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